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14.01.2012, 19:43 Uhr Übersicht | Drucken
Burkhard Balz sprach im Rahmen des Kamingespräches der CDU über die Finanzkrise

Balz: „Im Jahr 2012 wird sich entscheiden, ob wir die Finanzkrise meistern können.“ Mit dieser Aussage begann der Europa-Abgeordnete Burkhard Balz seinen Vortrag zur Finanzkrise auf Einladung der CDU-Vorsitzenden der Wedemark, Editha Lorberg.

Wie sehr das Thema die Aufmerksamkeit der Menschen weckt, zeigte die große Anzahl der Besucher des Kamingespräches im Landhaus Wietze. Balz warb in seiner Rede für den Euro, der in den 10 Jahren nach seiner Einführung in Deutschland bisher für eine niedrige Inflationsrate und eine hohe Kaufkraft sorgt und somit eine Phase der Stabilität geschaffen hat.
Dennoch plagen viele Deutsche Inflationsängste. Balz sprach sich für eine Schuldenbremse nach Deutschem Vorbild für alle EU-Länder aus. Nur wenn alle Länder im Rahmen einer nationalen Verpflichtung ihrer Verantwortung nachkommen, kann sich Europa stabilisieren und zurück zu einem starken Europa finden.
Für den Europa-Abgeordneten steht nicht fest, ob Griechenland dauerhaft in der Euro-Zone bleiben kann. Die nationalen Probleme Griechenlands müssen nach Aussage von Balz mit viel mehr Nachdruck und Disziplin in Angriff genommen und gelöst werden.
In einer lebhaften Diskussion mit den Gästen des Kamingespräches wurde über Staatsverschuldung, Bankenkrise, Sanktionen und globale Interessen gesprochen.
Die CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Editha Lorberg gab Burkhard Balz die Bitte mit auf den Weg, sich weiterhin für Europa und den Euro stark zu machen. Wenn jedoch erkennbar werden würde, dass das Projekt Euro-Zone nicht zu halten sei, müsse man ehrlich zu den Menschen sein. „Doch sollten wir nach wie vor den Europäischen Gedanken in uns tragen und alles für ein stabiles Europa mit einer gemeinsamen Währung tun, denn: Wir sind Europa“, sagte Editha Lorberg abschließend.


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